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VDP-Studie zur Akzeptanz von freien Schulen PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. November 2009 um 00:00 Uhr

PRESSEERKLÄRUNG

Umfrage: 57 Prozent schätzen Wettbewerb im Bildungswesen als qualitätsfördernd ein

Berlin/Düsseldorf, 12. November 2009 – Auf der heutigen Jahrespressekonferenz im Rahmen des Bundeskongresses 2009 des Verbands Deutscher Privatschulverbände e. V. (VDP) in Düsseldorf stellte der Verband die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu Schule und Bildung vor. Danach sind 57 Prozent der Bevölkerung der Ansicht, dass mehr Wettbewerb unter den Schulen die Qualität der Ausbildung verbessert.

„Dieses Ergebnis macht deutlich, dass in der Bevölkerung ein starker Wunsch nach Vielfalt von pädagogischen Konzepten und Trägerschaften im Bildungssystem vorhanden ist“, erklärte Michael Büchler, Vorsitzender des VDP. Gerade den freien Bildungseinrichtungen komme in den Bereichen der Allgemein-, Aus und Weiterbildung die Aufgabe zu, als Impulsgeber und Motor innovativer Ansätze den Wettbewerb zu befördern. „Dadurch wird die Qualität des gesamten Bildungssystems verbessert. Zudem erhalten Eltern und Schüler die Möglichkeit, unter verschiedenen Schulprofilen dasjenige auszuwählen, das ihren individuellen Vorstellungen am besten entspricht“, erklärt Büchler weiter.

Ein weiteres Ergebnis der VDP-Umfrage verdeutlicht den nach wie vor wachsenden Bedarf an privaten Bildungseinrichtungen: 30 Prozent der Gesamtbevölkerung würde für Kinder eher eine private Schule bevorzugen. „Derzeit besuchen in Deutschland nur rund acht Prozent aller Schüler eine allgemeinbildende Privatschule. Somit ergibt sich eine Versorgungslücke von 22 Prozent. Hier ist auch der Staat aufgefordert, gleiche Rahmenbedingungen für staatliche und private Bildungsträger zu schaffen, um diese Lücke zu schließen“, so Büchler weiter.

Für die VDP-Umfrage „Schule und Bildung“ wurden 994 zufällig ausgewählte Personen in Deutschland, im Zeitraum vom 05. bis 12. Juni 2009, in computerunterstützten persönlichen Interviews von München- Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) befragt. Die ausführlichen Ergebnisse der Umfrage können Sie beim Verband Deutscher Privatschulverbände, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. anfordern.

Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Zusammen mit den beiden konfessionellen Privatschulverbänden, dem Bund der freien Waldorfschulen und der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime bildet der VDP die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen.

Verantwortlich für den Inhalt: Florian Becker, Pressesprecher

Ergebnisse der VDP-Umfrage "Schule und Bildung"

 
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