| Privatschulen sind ein Erfolgsmodell |
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| Donnerstag, 08. März 2007 um 16:31 Uhr | |||
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PRESSEMITTEILUNG IW-Studie: Erfolgreicherer Unterricht trotz finanzieller Benachteiligung Schulen in freier Trägerschaft unterrichten häufig erfolgreicher als ihre staatlichen Pendants. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), die am 5. März veröffentlicht wurde. Der Verband Deutscher Privatschulen (VDP) sieht sich damit in seiner Forderung bestätigt, Schulen in Deutschland mehr Freiräume zu ermöglichen und einen Wettbewerb um einen besseren und kinderfreundlicheren Unterricht zu initiieren. „Das zentralistische Schulmodell, in dem Unterricht und Schulbetrieb bis ins kleinste Detail vorgegeben und den Schulen und Trägern keine pädagogischen und organisatorischen Spielräume eingeräumt werden, hat ausgedient“, sagt Dr. Georg M. Wiechelmann, Landesvorsitzender des VDP in Schleswig-Holstein. Dass das Modell Privatschule erfolgreich ist, belegt die Studie eindrucksvoll: In zwölf Bundesländern liegen die jeweiligen Anteile der Hochschulzugangsberechtigten aus Privatschulen um mindestens 10 Prozentpunkte über der Abiturientenquote staatlicher Schulen. Auch der internationale Bildungsvergleich PISA stärkt den Privatschulen den Rücken. So sammelten die getesteten Privatschüler in der Lesekompetenz 2003 in Deutschland 564 Punkte – 79 Zähler mehr als die staatlich Unterrichteten. Aus Gründen wie diesen erfreuen sich die freien Schulen wachsender Beliebtheit. Von 1992 bis 2005 hat sich die Zahl der Privatschüler um gut 43 Prozent auf 640.000 erhöht, während die allgemein bildenden staatlichen Schulen seit 1997 deutlich rückläufige Schülerzahlen verzeichnen. „Privatschulen sind wie staatliche Schulen ein integraler Bestandteil des öffentlichen Schulwesens. Sie bieten alternative Profile und erfolgreiche pädagogische Konzepte und sorgen so für die bildungspolitisch dringend gebotene Vielfalt im Bildungswesen“, kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas die Ergebnisse der Studie. „Diese Aufgabe könnten die Schulen aber nur erfüllen, wenn sie dafür die nötigen Freiräume und eine ausreichende finanzielle Unterstützung erhalten“, so Lucas weiter. „Dies ist leider in den meisten Bundesländern noch nicht der Fall.“ Trotz des Erfolgs der privaten Schulen und der staatlichen Pflicht, die sog. Ersatzschulen finanziell ausreichend zu unterstützen, werden diese oft gegenüber den staatlich getragenen Schulen benachteiligt. Im Mittel der Bundesländer erhalten die allgemein bildenden Privatschulen – Förderschulen ausgenommen – je Schüler einen staatlichen Zuschuss von 3.800 Euro, während für staatliche Schulen laut amtlichen Berechnungen Pro-Kopf-Ausgaben von 4.900 Euro getätigt wurden. Insgesamt spart der Fiskus aufgrund der Ungleichbehandlung im Jahr 870 Millionen Euro. In mehreren Bundesländern durchgeführte Studien zu den Kosten des staatlichen Schulwesens haben indes ergeben, dass die Ausgaben in den staatlichen Schulen unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung noch viel höher liegen. Das Land Schleswig-Holstein spart danach im Durchschnitt mehr als 2.300 Euro für jeden Schüler, der eine Schule in freier Trägerschaft besucht. Verantwortlich für den Inhalt: Christian Schneider, Landesgeschäftsführer des VDP Nord
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