| Schulische Berufsausbildung stärken - Lehrstellenlücke reduzieren |
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| Freitag, 12. Januar 2007 um 16:31 Uhr | |||
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PRESSEMITTEILUNG VDP Nord übergibt Positionspapier an Kultus-Staatssekretär Udo Michallik Das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen reicht auch in Zukunft nicht aus, um allen Ausbildungssuchenden den Berufseinstieg zu ermöglichen. Dieser Einschätzung folgt das heute an Kultus-Staatssekretär Udo Michallik übergebene Positionspapier des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP Nord). Der Verband reagiert damit auf die bundesweite Lehrstellenlücke von immer noch 50.000 Ausbildungsplätzen und fordert die Landesregierungen auf, die Möglichkeiten schulischer Berufsausbildung stärker zu nutzen. „Der Bundestag hat bereits im April 2005 das Berufsbildungsgesetz novelliert und die Bundesländer aufgefordert, die Potentiale schulischer Berufsausbildung auszuschöpfen“, erinnert Christian Schneider, Geschäftsführer des VDP Nord. „Schulische Berufsausbildung kann die betriebliche Ausbildung ergänzen, ohne die Unternehmen aus ihrer Verantwortung zu entlassen, Ausbildungsplätze zu schaffen.“ Schneider schlägt vor, schulische Ausbildungszeiten auf betriebliche Ausbildungen anzurechnen und Absolventen vollzeitschulischer Berufsausbildung nach einer Praktikumsphase zur Prüfung vor den Industrie- und Handelskammern zuzulassen. „Dadurch können Warteschleifen und unnötige Wiederholungen vermieden und Ausbildungszeiten verkürzt werden“, meint Schneider. „Übergangsangebote wie ein Berufsgrundbildungsjahr verringern statistisch zwar die Jugendarbeitslosigkeit und gleichen mögliche schulische Defizite aus. Eine große Zahl von ausbildungsreifen Jugendlichen nutzt das Angebot jedoch allein wegen fehlender Ausbildungsplätze.“ Insgesamt, so Schneider weiter, zeichne sich ein beträchtlicher „Rückstau“ von Jugendlichen ab, denen aufgrund der Angebotsknappheit im dualen System der Abschluss einer voll qualifizierenden Berufsausbildung bisher nicht gelungen sei. Auch Betriebe, die wegen fehlender Teilkompetenzen bislang keine Lehrstellen schaffen, sollen nach dem Willen des Verbandes die Möglichkeit erhalten, Teile der Ausbildung über vollzeitschulische Module anzubieten. Schneider: „Dadurch könnten auch Betriebe, die bislang noch nicht ausgebildet haben, für das System der dualen Ausbildung neu gewonnen werden.“ Verantwortlich für den Inhalt: Christian Schneider, Geschäftsführer VDP Nord
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